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Herzlich Willkommen auf den Internet-Seiten der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde!


Die Gesellschaft für Salzburger Landeskunde ist ein überparteilicher, seit 1860 bestehender Verein, der den Traditionen ebenso verbunden ist wie der modernen Informationsgesellschaft und Mitglieder aus allen Bevölkerungsschichten und Berufszweigen hat. Jährlich erfolgt die Herausgabe eines Buches (Mitteilungsband) mit interessanten Beiträgen aus Geschichte, Kunstgeschichte, Volkskunde, Musik- und Theaterwissenschaft sowie Naturwissenschaften.

Weiters veranstaltet die Gesellschaft zehn Vorträge pro Jahr im Romanischen Saal von St. Peter (im Frühjahr und Herbst jeweils am zweiten und vierten Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr) mit anschließendem geselligen Beisammensein in einem Altstadtlokal.

Zusätzlich werden jährlich mehrere Exkursionen in die engere Heimat sowie zu landschaftlichen und kulturellen Kostbarkeiten im In- und Ausland durchgeführt.

Die Gesellschaft für Salzburger Landeskunde organisiert Führungen an interessanten Orten und Plätzen sowie in Ausstellungen in Stadt und Land Salzburg und trifft sich zu sommerlichen Stammtischen mit anregenden Gesprächen.

Mehrmals im Jahr erfolgt die Aussendung der Landeskunde-INFO mit Informationen über Aktivitäten und Vorhaben der Gesellschaft.

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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG UND VORTRAG
GESELLSCHAFT FÜR SALZBURGER LANDESKUNDE
DR. MANFRED MITTERMAYER:
"DIE STADT DER KINDHEIT IST NICHT ERLEDIGT".
THOMAS BERNHARD, SALZBURG UND DIE FESTSPIELE
Was Bernhards Salzburg-Bild anbelangt, so hat der autobiographische Band Die Ursache. Eine Andeutung (1975) den maßgeblichen Eindruck hinterlassen. In einer viel zitierten Passage nennt der Autor Salzburg einen „durch und durch menschenfeindlichen architektonisch-erzbischöflich-stumpfsinnig-nationalsozialistisch-katholischen Todesboden“. Die Stadt sei stets nur eine ihn „peinigende“ gewesen, sie habe für ihn in seinen Jugendjahren „Freude und Glück und Geborgenheit“ nie zugelassen. Bewusst schreibt der Verfasser der Autobiographie gegen ein Salzburg-Image an, wie es vor allem in touristischen Prospekten und kulturpolitischen Selbstdarstellungen bis heute konstruiert wird.
Die Beziehung Thomas Bernhards zu den Salzburger Festspielen wurde in der öffentlichen Wahrnehmung lange Zeit vor allem auf die Phase zwischen den Uraufführungen seiner Stücke Der Ignorant und der Wahnsinnige (1972) und Ritter, Dene, Voss (1986) eingegrenzt. Inzwischen hat sich längst herausgestellt, dass sie bereits Mitte der 1960er-Jahre beginnt, lange bevor Bernhard 1970 mit seinem ersten abendfüllenden Drama Ein Fest für Boris auch als Dramatiker den Durchbruch schaffte. Außerdem hat sie eine Vorgeschichte, was die Beschäftigung des Journalisten Bernhard mit den Festspielen betrifft.
Der Vortrag beschäftigt sich mit dem ambivalenten Verhältnis Thomas Bernhards zu seiner „Heimatstadt“ Salzburg, wie er sie ausdrücklich nennt. Dabei werden auch manche weniger bekannten Aspekte dieser konfliktreichen Beziehung zur Sprache kommen.

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Ort: Romanischen Saal der Erzabtei St. Peter 
Beginn: 19.00 Uhr 
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Parte Hans Roth 
 

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Erschienen im Verlag Edition-Tandem
und um 17 Euro beim Verlag, im gut sortierten Buchhandel
sowie bei Wolfgang Neuper ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ) erhältlich
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„Strategien der Macht.“
     Hof und Residenz in Salzburg um 1600 – Architektur, Repräsentation und Verwaltung
     unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1587–1611/12)
     hg. von Gerhard Ammerer und Ingonda Hannesschlaeger.

Zu bestellen über die DomBuchhandlung

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Kapitelplatz 6, 5020 Salzburg,
Tel.: 0662 / 84 21 48, Fax: -75,
www.dombuchhandlung.com

ISBN: 978-3-200-02244-7

Preis: 35.- Euro

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