Einladung zur Konferenz: Klingende Spuren – Weibliche Handlungsräume der Musikförderung

16.–17. April 2026

Internationale Stiftung Mozarteum in Kooperation mit
dem Archiv der Erzdiözese und der Maria-Anna-Mozart-Gesellschaft Salzburg


„Die Damen machen alles in Paris…“ schreibt Leopold Mozart am 16. Februar 1778 an einen Sohn: Als begnadeter Musikorganisator wusste er genau, welche Personen man kontaktieren musste, wenn man in der Musikwelt erfolgreich weiterkommen wollte. Von Höfen und Salons bis hin zu bürgerlichen Konzertorganisationen und vor allem bei der individuellen Förderung von Musikern und Musikerinnen waren die Beiträge von Frauen zum Musikbetrieb nicht selten einflussreich, wurden aber bisher nicht ausreichend gewürdigt. Die Konferenz untersucht die vielfältigen Rollen, die Frauen als Mäzeninnen, Auftraggeberinnen, Organisatorinnen und ‚Ermöglicherinnen‘ in der Musikkultur gespielt haben. Beispiele für Förderung und Einflussnahme auf die Karrieren von Musiker und Musikerinnen sollen in der Konferenz diskutiert und beleuchtet werden.

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